Über mich

Geboren und aufgewachsen in Münster, politisch geprägt in einem sozialliberalen familiären Umfeld und im Geiste der Friedens- und Umweltbewegung der frühen Achtzigerjahre bin ich am Anfang meines Jurastudiums in Berlin in die Sozialdemokratische Partei eingetreten. Aus der pulsierenden Metropole, die damals noch nicht Hauptstadt war, bin ich dann in den etwas beschaulicheren Norden Deutschlands gezogen, wo ich in Schleswig und Hamburg meine beiden juristischen Staatsexamen abgelegt habe, dazwischen in Kiel promoviert und später im Fach Strafrecht habilitiert worden bin. Ebendort sind auch die drei ersten unserer vier Söhne geboren worden, von denen der erste inzwischen studiert, der zweite gerade die Schule abgeschlossen hat. Über kurze universitäre Tätigkeiten in Augsburg und Regensburg bin ich dann vor nun auch schon beinahe zwei Jahrzehnten als Universitätsprofessor für Strafrecht und Strafprozessrecht an die Ruhr-Universität berufen worden und so in meine nordrhein-westfälische Heimat zurückgekehrt. Dem lebens- und liebenswerten Ruhrgebiet bin ich seither trotz der ein oder anderen beruflichen Versuchung treu geblieben, weil ich mich hier einfach sehr, sehr wohl fühle!

Es würde mich nicht nur sehr freuen, sondern es wäre mir eine große Ehre, mich für diese so geschichtsträchtige und stolze Region, für diese so besondere Stadt Essen im Deutschen Bundestag einsetzen zu dürfen. Neben der alles überragenden Menschheitsaufgabe, die Umwelt, das Klima und die Arten zu schützen, liegt es mir als Sozialdemokrat ganz besonders am Herzen, dass sich in Essen alle Menschen ein angemessenes Wohnen leisten können, dass allen derselbe Zugang zur Bildung offen steht, dass in allen Bezirken eine bürgernahe Gesundheitsversorgung gewährleistet ist, dass der öffentliche Verkehr in der Stadt und der Region weiterentwickelt und günstiger wird, dass Menschen in allen Stadtteilen vor Lärm von den Straßen und aus der Luft geschützt werden und dass die Innenstadt und die Stadtteilzentren lebendig bleiben oder wieder werden. Für diese Anliegen werbe ich um Ihr Vertrauen: Gehen Sie am 26. September zur Wahl – und entscheiden Sie sich mit beiden Stimmen für die soziale Demokratie, für eine solidarische Gesellschaft, für Olaf Scholz und für Gereon Wolters!

In diesem Sinne grüßt sehr herzlich

Ihr Gereon Wolters